Herzlich Willkommen auf der Homepage

 des Bayerischen Müllerbundes e.V.

dem Landesverband der Bayerischen Mühlen

 

 

Aktuell:

 

Eindrücke aus Volkach

Einen Film mit verschiedenen Impressionen und Eindrücken aus Volkach können Sie hier downloaden. Haben Sie herzlichen Dank für Ihren zahlreichen Besuch.

Bitte beachten Sie, dass es zu längeren Ladevorgängen kommen kann, da es sich um eine Dateigröße von rund 200 MB handelt!

 

39. Müllereifachtagung in Volkach am Main ein voller Erfolg

Immer Ende Oktober wenn es in Volkach am Main kein freies Hotelzimmer mehr gibt und die Straßen und Gassen voller als sonst sind, ist es wieder soweit: Müller von überall her sind zur Müllerei-Fachtagung für Getreide, Qualitätsbeurteilung, Technologie und Wirtschaft ins unterfränkische Volkach am Main gekommen. In diesem Jahr fand die Herbstfachtagung vom 23. bis 25. Oktober 2014 bereits zum 39. Mal statt, wozu der Bayerische Müllerbund, der Organisator der Tagung ist, seine Mitglieder und alle Interessierten aus der gesamten Agrar- und Ernährungsbranche eingeladen hatte.

 

            

Dass die jährliche Tagung immer beliebter wird und in der Branche bereits zum Pflichttermin gehört, zeigte der noch nie dagewesene Besucherandrang in diesem Jahr. Mit über 250 Teilnehmern aus der Agrar- und Ernährungsbranche konnte der Bayerische Müllerbund in diesem Jahr einen absoluten Besucherrekord verzeichnen. „Der Saal im Volkacher Pfarrheim war noch nie so gut gefüllt, und dies vom ersten Vortrag am Donnerstagnachmittag bis zum letzten Vortrag am Samstagmittag“ so die Aussage der anwesenden Vorstände des Bayerischen Müllerbundes.

Auch viele junge Studierende und Meisterschüler der Hoppenlauschule in Stuttgart und der Deutschen Müllerschule in Braunschweig konnte der Bayerische Müllerbund wieder in Volkach begrüßen. Aber nicht nur der Vortragssaal war gut gefüllt, auch die Anzahl der Aussteller war noch nie so groß. Die Müllereifachtagung in Volkach bietet nicht nur ein großes Angebot an interessanten und hochaktuellen Vorträgen für die Branche, sondern beherbergt auch eine Vielzahl renommierter Fachaussteller.

Auch aus dem angrenzenden Ausland, wie Österreich, Schweiz, Italien und auch Slowenien kommen die Gäste mittlerweile regelmäßig. Das zeigt, dass die Tagung des Bayerischen Müllerbundes auch bei unseren Nachbarn ein immer höheres Ansehen bekommt. Der Weg nach Volkach ist niemandem zu weit.

Bereits von Beginn der Tagung, am Donnerstagnachmittag gab es im Vortragssaal keinen freien Platz mehr und bereits eine Vielzahl der Besucher nahmen einen Stehplatz in Kauf, um die interessanten Vorträge hören zu können. Wie in jedem Jahr eröffnete der Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Ludwig Kraus, die Tagung und moderierte den ersten The-

menblock „Getreidewertschöpfungskette“. Wie bereits in den Jahren zuvor war das Interesse an diesem Themenblock sehr groß. Die Müllerinnen und Müller wissen, dass die Getreidemärkte sich grundlegend verändert haben und nicht mehr planbar sind und es deshalb immer wichtiger wird, sich darüber zu informieren. Im ersten Vortrag schilderte Dr. Josef Bosch vom Bayerischen Bauernverband die Problemfelder im Brotweizenanbau aus Sicht der Landwirte. Danach ging Bernd Chilla von der Vitol Deutschland GmbH in Hamburg in seinem Referat auf die Internationalen Getreide-märkte 2014/15 ein. Herr Robert Leidenberger von Marschall in Schwaig beleuchtete sodann die quantitative und qualitative Versorgungslage der Mühlen anhand der Entwicklung des deutschen Getreide-marktes. Nach einer kurzen Kaffeepause wurde die Frage beantwortet, wie Bäcker dem veränderten Backwarenmarkt entgegentreten. Herr Georg Zahnen aus Kyllburg erläuterte die spannende Frage, die sich bei Mehrgenerationen-Familien-Unternehmen oft stellt: Wer geht vor, die Firma oder die Familie? Zum Abschluss der Vortragsreihe am Donnerstag gab Herr Wolfgang Görg, Wirtschafts-prüfer und Steuerberater aus München einen Einblick in das EEG 2014 und dessen Auswirkungen auf die Müllerei und Wasserkraft.

Wie jedes Jahr fand am Abend des ersten Tagungstages ein zwangloser Müllerstammtisch in ausgewählten Lokalen in der Volkacher Altstadt statt. Bei gutem fränkischen Essen und guten Weinen nutzten zahlreiche Müllerinnen und Müller die Gelegenheit sich wieder einmal untereinander fachlich und auch privat auszutauschen.

Auch der zweite Veranstaltungstag war trotz des Vorabends von Anbeginn gut besucht. Im ersten Themenblock dieses Tages, der von Dr. Josef Rampl geleitet wurde, ging es um „Hygiene und Energie“. Den Anfang machte hier Oliver Flodmann von Brot gegen Not e.V. in Düsseldorf. Er zeigte in seinem Vortrag zum Teil in sehr humorvoller Art und Weise, was Menschen an anderen Orten der Welt unter Hygiene verstehen. Dr. Anton Hasenböhler aus Niederweningen in der Schweiz referierte danach zum Thema Schädlingsbekämpfung in der Mühle und stellte dabei heraus, dass dies oft nicht leicht ist. Nach einer kurzen Kaffeepause drehte sich alles um das Thema „Energie“. So schilderte Konrad Zitzmann von der Zitzmann-Mühle in Ingersleben wie die Energieeffizienz in Mühlen durch einen Umbau gesteigert werden kann und wie Förderprogramme dabei gut genutzt werden können. Dr. Andreas Baitinger von der Hoppenlau-Schule in Stuttgart, stellte anschließend die Zusatzqualifikation  „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ in der Müllerausbildung vor, was von den Tagungsteilnehmern interessiert hinterfragt wurde.

Ludwig Kraus und Dr. Rampl nutzen den „Themenbereich Ausbildung“, um an die Dorfner-Mühle in Wolferszell unter Vertretung von Herrn Wolfgang und Frau Susanne Dorfner die Auszeichnung „Bester Ausbildungsbetrieb 2014“ zu verleihen. Die Dorfner-Mühle hat bei der Ausbildung von Florian Haage herausragende Arbeit geleistet. Florian Haage schloss seine Gesellenprüfung als Müller als bester in seinem Jahrgang in Bayern ab. Der Bayerische Müllerbund gratuliert Herrn Haage und der Dorfnermühle noch einmal recht herzlich zum herausragenden Erfolg.

 

Vor der Mittagspause motivierte Michael Gutting von der Saalemühle in Alsleben in seinem Vortrag die Müllerinnen und Müller, die kommenden Herausforderungen der Mühlenbranche anzugehen und zu meistern. Nach der Mittagspause stellten sich wie jedes Jahr die Fachfirmen vor.

Am Freitagnachmittag, der von Günter Gunzelmann moderiert wurde, ging es rund um die Getreidequalitäten und Getreidezüchtung. Wie jedes Jahr wurde dabei von Dr. Klaus Münzing vom MRI in Detmold und Dr. Robert Aberham vom Labor Aberham in Großaitingen, die Brotgetreidequalität der deutschen und bayerischen Ernte 2014 vorgestellt.

Vor der Kaffeepause wurde den Teilnehmern am diesjährigen DON-Vorerntemonitoring ihr Teilnahmezertifikat durch Peter Eiblmeier, von der LfL Landesanstalt für Landwirtschaft in Weihenstephan und Dr. Josef Rampl überreicht.

Im zweiten Teil des Freitagnachmittags referierte Frau Prof. Dr. Bärbel Kniel von der biotask in Esslingen über den aktuellen Sachstand zum Thema Mutterkorn und präsentierte die Ergebnisse des Mutterkorn-Monitorings, an dem auch unsere bayerischen Müllerinnen und Müller teilgenommen hatten.

Danach zeigte Dr. Andreas von Felde von KWS Lochow in Bergen wie man mit abwehrstarken Sorten die Risiken bezüglich Mutterkorn für die Wertschöpfungskette reduzieren kann. Jens Begemann, der Nachfolger von Dr. Klaus Münzing am MRI in Detmold betrachtete im Anschluss die Wirkung von Enzymen in der Roggenverarbeitung.

Der letzte Vortrag am Donnerstag wurde von Dr. Hans Michelbach, MdB und Landesvorsitzender der Mittelstandsunion zum Thema „Kalte Progression und Rente mit 63 – Auswirkungen auf den Mittelstand in Deutschland“ gehalten.

Direkt im Anschluss an den letzten Vortrag begaben sich dann alle Tagungsteilnehmer zum Busparkplatz, um wieder gemeinsam zum allseits beliebten Fränkischen Abend zu fahren

   

Auch am Samstagmorgen war der Vortragssaal trotz einer kurzen Nacht von der ersten Minute an wieder gut gefüllt. Unter der Moderation von Hans Hofmeir drehte sich, wie immer am Samstag, alles um die Müllereitechnik. Es wurde die Planung und Modernisierung einer kombinierten Weizen-/Roggenreinigung vorgestellt. Die Auswirkung und das Ergebnis einer Schalennetzung am B1 von Johann Gfaller wurden genauso interessiert verfolgt wie ein Vortrag über Reinigungsdiagramme zur Erfüllung der heutigen Qualitätsanforderungen von Andreas Kastenmüller. Der Walzenstuhl WS 4B wurde von der MMW Technologie GmbH aus Wittenberg vorgestellt und Herr Christian Rückert aus Landshut wagte einen Blick über den Tellerrand und präsentierte anschaulich das Thema „Spezialvermahlungen“. Den Abschluss der diesjährigen Volkacher Herbstfachtagung machte Herr Paul Bruckmann aus Lonnerstadt zusammen mit Herrn Tobias Gerstmeyr von der Brückmühle in Nähermemmingen mit der Vorstellung des Um- bzw. Neubaus der Mühle mit technischer und qualitativer Ergebnisverbesserung des Mahlvorgangs.

Der Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Ludwig Kraus, dankte in seinem Schlusswort allen Müllerinnen und Müllern für Ihr Kommen und das mitgebrachte Interesse und stellte nochmals die Wichtigkeit der Volkacher Müllereifachtagung als Treffpunkt und Diskussionsplattform für die gesamte Mühlenbranche in den Vordergrund. Abschließend bat er die Teilnehmer auch in Zukunft diese informative Plattform für die Branche zu nutzen, um sich untereinander fachlich auszutauschen und miteinander zu diskutieren, um den eigenen Horizont zu erweitern.

 

Vorträge können als Video bezogen werden:

Wie bereits im letzten Jahr, wurde die Veranstaltung auch heuer wieder gefilmt. Alle Vorträge sind kostenlos in der Geschäftsstelle zum nochmaligen Anschauen zu beziehen.

 Nachfolgend senden wir Ihnen schon einmal einen Link, der Sie zu einem schönen Kurzfilm mit zahlreichen Impressionen von der Volkacher Müllereifachtagung 2014 führt:

https://www.dropbox.com/s/wq5lruu1yehf35j/Impressionen_Neu.mp4?dl=0

 

Fundsache:

Bei der Tagung wurde ein kleiner gelber Karton liegen gelassen. In dem Karton war eine CD-Rom sowie technisches Equipment für ein Handy. Falls Sie diesen Karton vermissen, können Sie sich in der Geschäftsstelle des Bayerischen Müllerbundes unter Tel.: 089 – 281155, Fax.: 089 – 281104 oder per E-Mail: kontakt@muellerbund.de, melden.

 

 

Gemeinsam gegen Mutterkorn

„Gemeinsam gegen Mutterkorn“, so lautet das Ziel, das sich der Bayerische Müllerbund zusammen mit dem Genossenschaftsverband Bayern, dem Landhandelsverband Bayern, dem Bayerischen Bauernverband, der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und der BayWa gesetzt haben.

Deshalb wurden für die gesamte Wertschöpfungskette „Informationsblätter“ im DIN A 5 - Format erstellt. Die entsprechenden Punkte, die von den einzelnen Wertschöpfungsstufen (Müller, Landwirt, Handel) explizit eingehalten werden sollten, um Mutterkorn zu vermeiden oder zu beseitigen, sind übersichtlich und gut verständlich dargestellt. Auf der Rückseite wird zudem kurz und prägnant erklärt, was Mutterkorn ist und wie es entsteht.

Grundlage für die „Regeln“ waren hierbei die „Handlungsempfehlungen zur Minimierung von Mutterkorn in Getreide“, die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und dem Max-Rubner-Institut (MRI) in Zusammenarbeit mit allen Partnern der Wertschöpfungskette, wie auch dem Bayerischen Müllerbund, erstellt wurden.

Sie als Müllerin und Müller sollen nun zum einen das Informationsblatt „Gemeinsam gegen Mutterkorn – Handlungsempfehlung für Mühlen“ selbst verinnerlichen und anwenden und zum anderen entsprechendes Informationsblatt für die Landwirtschaft Ihren Landwirten spätestens bei der Getreideanlieferung aushändigen. Auch Ihre Händler sollten Sie unbedingt mit entsprechenden „Handlungsempfehlungen für den Handel“ ausstatten. Gleichzeitig werden alle oben genannten Partner, die bei der Entstehung der Informationsblätter mitgeholfen haben, deren Branchenpartnern entsprechende Informationsblätter aushändigen.

Die Anwendung und Verbreitung des Informationsblattes wird dazu beitragen, den Gehalt an Mutterkornalkaloiden in Getreide und Mehl über die ganze Getreidewertschöpfungskette hinweg zu reduzieren. Denn wenn jene Maßnahmen richtig durchgeführt werden, die Landwirte und Handel gegen eine Mutterkornbelastung ergreifen können, werden übermäßige Mutterkorngehalte bereits vorab vermieden, oder gereinigt sowie in andere Warenströme gelenkt.

Im Anhang des letzten Rundschreibens finden Sie jeweils drei Exemplare des Informationsblattes für die Mühlen, den Landwirt und den Handel. Weitere Exemplare senden wir Ihnen auf Anfrage gerne kostenlos zu. Zudem legen wir Ihnen ein Informationsplakat für den Landwirt bei, das Sie bitte für ihn gut sichtbar an der Annahmegosse oder im Büro anbringen. Auch die umfangreichen und ausführlichen Handlungsempfehlungen übermitteln wir Ihnen bei Bedarf gerne. Hierzu bitte einfach in der Geschäftsstelle in München unter Tel.: 089 – 281155, Fax.: 089 – 281104, E-Mail: kontakt@muellerbund.de melden. Die Flyer und das Plakat werden über den PR-Cent finanziert.

 

 

Kraftstoffproduktion aus Mühlennebenprodukten wirtschaftlich

Neuartige, umweltfreundliche Umwandlung in hochwertige Produkte

 

Das Forschungsprojekt „Gewinnung von Biobutanol als Energieträger und Plattformchemikalie aus Mühlennebenprodukten“ endet vielversprechend: Die Projektpartner Lehrstuhl für Mikrobiologie der Technischen Universität München, Fritzmeier Umwelttechnik und der Bayerische Müllerbund zeigten, dass es wirtschaftlich rentabel ist, die in Mühlen anfallenden Nebenprodukte biotechnologisch in Biobutanol umzuwandeln. Butanol kann Kraftstoffen zugesetzt werden und besitzt im Vergleich zu Ethanol eine höhere Energiedichte. Ob als Lösungsmittel in Lacken, Farben und Reinigungsmitteln oder als Ausgangsmaterial für weitere Produkte in der Chemieindustrie, Butanol ist vielfältig einsetzbar. Aufgrund der positiven Ergebnisse sollen in einem deutlich größeren Folgeprojekt die vorhandenen Resultate weiter untersucht und umgesetzt werden. Als Koordinator begleitete die IBB Netzwerk GmbH das Projekt und wird beim Folgeprojekt ebenfalls die Koordination und das administrative Management übernehmen.

Untersuchungen des Forschungsverbundes ergaben, dass Weizennachmehl oder Kleie als Mühlennebenprodukte in ausreichenden Mengen anfallen und daher für eine Veredelung, wie die Umwandlung in Biobutanol, prinzipiell in Frage kommen. Die Partner zeigten außerdem, dass die bakterielle Vergärung der Reststoffe eine überdurchschnittlich gute Ausbeute an Butanol erzielt. Im Folgeprojekt im technischen Maßstab werden sogar noch höhere Butanolausbeuten und damit eine bessere Wirtschaftlichkeit erwartet.

Die Umwandlung in Biobutanol könnte künftig für die Mühlenbetreiber ein neuartiger und umweltschonender Verwertungsweg eines Abfallproduktes sein. In Bayern vermahlen rund 150 Mühlen jährlich circa 1,3 Millionen Tonnen Weizen und Roggen. Die dabei entstehenden Mühlennebenprodukte machen etwa 20 Prozent der vermahlenen Getreidemenge aus. Derzeit werden die Nebenprodukte hauptsächlich verfüttert, das Angebot übersteigt die Nachfrage jedoch deutlich.

 

Über das Projekt „Gewinnung von Biobutanol als Energieträger und Plattformchemikalie aus Mühlennebenprodukten“

Mühlennebenprodukte sind ein fester Bestandteil des Mahlprozesses. Mit einer sehr hohen Dichte an Mühlen fallen in Bayern überdurchschnittlich große Menge an Nebenprodukten an, die im Ländervergleich aufgrund des großen Angebotes unter Wert verkauft werden müssen. Im Projekt wurde untersucht, ob Mühlennebenprodukte als Ausgangssubstrate zur Erzeugung von Biobutanol verwendet werden können. Potentiell geeignete Bakterienstämme wurden ausgewählt und die Substratvorbehandlung sowie die Produktionsbedingungen im Labormaßstab optimiert. Modellfermentationen erlaubten eine Abschätzung der Produktivität. Ziel der durchgeführten Versuche war neben der grundsätzlichen Machbarkeitsuntersuchung zusätzlich auch eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Das Projekt startete am 1.3.2013 und wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.

 

 

Neue Broschüre zur Berufsausbildung Müller erschienen

Die meisten von Ihnen kennen es, dass es oft schwierig ist, geeignete und motivierte Auszubildende zu finden. Vielen Jugendlichen ist der wichtige Beruf des Müllers bzw. des Verfahrenstechnologen in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft nicht mehr bewusst und deshalb finden oft die Auszubildenden nicht den Weg zu diesem wunderschönen und unverzichtbaren Ausbildungsberuf.

Damit sich dies in Zukunft verbessert, hat der Bayerische Müllerbund nun eine neue Broschüre entwickelt, die den Jugendlichen im Berufsfindungsalter diesen wichtigen und unverzichtbaren Beruf erläutert und näher bringt. Die Broschüre, die sich speziell mit der Ausbildung zum Müller bzw. zur Müllerin beschäftigt, erklärt anschaulich und gut verständlich, was ein Müller macht, worauf es bei der Berufswahl zum Müller ankommt, welche Aufstiegsmöglichkeiten es gibt und was der oder diejenige, die diesen Beruf ergreifen möchte, mitbringen sollte.

Die Broschüre zeigt den Beruf des Müllers, so wie er ist: positiv, spannend, abwechslungsreich und für die tägliche Ernährung vor allem unverzichtbar. Den Jugendlichen wird anhand dieser Broschüre im wahrsten Sinne des Wortes „Lust“ auf den Beruf des Müllers gemacht. Nicht umsonst trägt die Broschüre den passenden Titel „Traumberuf Müller/in - Verfahrenstechnologe (m/w) in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft“.

Sie sollten davon immer eine Anzahl griffbereit haben, denn oft trifft man die geeigneten Müller von morgen unverhofft. Ein herzlicher Dank gilt dem PR-Ausschuss im Bayerischen Müllerbund e.V. der wesentlich bei der Gestaltung und dem Inhalt mitgewirkt hat, sowie den jungen Müllerinnen und Müllern, die sich für die Fotos zur Verfügung gestellt haben.

Wir schicken Ihnen bei Bedarf gerne eine größere Anzahl der Broschüren kostenlos zu, Sie erstatten nur das anfallende Porto dafür.

Bestellungen richten Sie bitte an den Bayerischen Müllerbund, Karolinenplatz 5a, 80333 München, Tel.: 089 – 281155, Fax.: 089 – 281104, E-Mail: kontakt@muellerbund.de.

 

 

Neues Plakat zur Ausbildung zum Müller erschienen

Parallel zur neu erschienenen „Ausbildungsbroschüre“, hat der Bayerische Müllerbund ein Plakat in DIN A 1 drucken lassen, das die Karrierechancen zeigt, bei der Wahl zum Beruf „Müller /-in, bzw. Verfahrenstechnologe (m/w) in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft“. Sehr anschaulich und gut wird dabei dargestellt, welchen „Aufstiegsweg“ der Jugendliche nehmen kann, wenn er Mittelschul- bzw. Realabschluss hat und welche „Karriere“ er bzw. sie bei der Wahl des Müllerberufes einschlagen kann, wenn er bzw. sie in Besitz der Allgemeinen Hochschulreife ist.

Zudem nennt das Plakat die Voraussetzungen, die ein Auszubildender mitbringen soll, wenn er den müllerischen Weg wählt.

Das Plakat eignet sich prima zum Aufhängen im Mühlenladen oder in Ihren örtlichen Mittel- und Realschulen bzw. in den Gymnasien in Ihrer Umgebung. Selbstverständlich darf das Plakat in keinem Unternehmen fehlen, wenn es auf der Suche nach Auszubildenden ist.

Falls Sie eine größere Anzahl des Plakats benötigen, bestellen Sie diese einfach kostenlos beim Bayerischen Müllerbund, Karolinenplatz 5a, 80333 München, Tel.: 089 - 281155, Fax.: 089 – 281104, E-Mail: kontakt@muellerbund.de.

 

 

 

Mühlen wollen keine Düngung mit Klärschlamm

In manchen Regionen in Bayern aber auch in Deutschland wird vereinzelt immer noch Klärschlamm auf die Felder ausgebracht. Zwar sind es deutschlandweit momentan „nur“ noch etwa 29 Prozent und in Bayern 18 %, trotzdem fordern die Mühlen weiterhin, dass Klärschlamm nicht auf Äcker ausgebracht werden darf.

Gerade in Klärwerken ist nicht sicher, welche Stoffe dort eingeleitet werden und wie sich diese schließlich im Abfallprodukt, dem Klärschlamm, anreichern. Oft sind diese Stoffe aus müllerischer Sicht unzureichend analysiert, weshalb sie nicht als Dünger für den Rohstoff der Müller, dem Weizen, verwendet werden sollen. Weizen, der mit solchen Stoffen gedüngt wurde, darf aus müllerischer Sicht nicht mehr dafür eingesetzt werden, um Lebensmittel herzustellen. Die Mühlen lehnen die Düngung mit Klärschlamm ab, um mögliche Restrisiken präventiv auszuschließen.

Der Bayerische Müllerbund fordert die 100prozentige thermische Verwertung von Klärschlamm. „Es ist widersinnig, wenn Kläranlagen mit einem hohen Aufwand zunächst Schadstoffe aus dem Abwasser entfernen und diese dann anschließend wieder über den Klärschlamm ausgebracht werden“ so der Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes.

 

 

PR-Broschüre 5 Minuten-Info über Dinkel und Mehl nun erhältlich

Die Trilogie des Bayerischen Müllerbundes ist nun komplett: Als letztes wurde nun auch die Broschüre „5 Minuten-Info über Dinkel und Mehl“ fertig-gestellt und ist ab sofort beim Bayerischen Müllerbund unter Tel.: 089-281155, Fax.: 089-281104, E-Mail: kontakt@muellerbund.de zu beziehen.

Diese Broschüre über Dinkel und Mehl gibt in Kürze die wichtigsten Informationen, die ein Verbraucher über den Anbau von Dinkel in Deutschland, die Vegetation, die Ernte und die Vermahlung des Getreides zum wertvollen Grundnahrungsmittel Nummer Eins, dem Mehl, braucht.

Auf insgesamt sechs Seiten gibt es geschichtliches und statistisches zum Dinkelanbau. Ausführlich wird zudem beschrieben, was mit dem Getreide in der Mühle passiert und schließlich werden die einzelnen Dinkelmehl-Typen vorgestellt und erklärt, welche Mehltype sich wofür am besten eignet. Auch der Gesundheitsaspekt des Dinkels wird in der Broschüre beleuchtet. Ein Rezept für einen Marmorkuchen aus Dinkelmehl Type 630 rundet die Broschüre ab.

Neben der Dinkel-Broschüre sind selbstverständlich auch die beiden anderen Broschüren  „5 Minuten-Info über Weizen und Mehl“ und „5 Minuten-Info über Roggen und Mehl“ beim Bayerischen Müllerbund für Mitglieder kostenlos in beliebiger Stückzahl zu beziehen.

Nun haben Sie einen guten Grundstock an Informationsmaterial, das Sie Ihren Kunden mit an die Hand geben können. Die Broschüren 5-Minuten Info über Weizen, Roggen, Dinkel und Mehl werden über den PR-Cent finanziert.

 

 

 

Nichts geht verloren in bayerischen und deutschen Mühlen: Mehl- und Nebenprodukteherstellung aus Getreide arbeitet höchst effizient

München, Juli 2012 -Bayerische Mühlenbetriebe vermahlen jährlich ca. 1,3 Mio. t Brotgetreide zu gut 1 Mio. t Mehl. Der größte Teil stammt aus heimischem Anbau. Beim Herstellungsprozess gelangen nur saubere und gereinigte Körner auf den Walzenstuhl. Dort brechen gegenläufige Walzenpaare aus Stahl die Schalen auf und legen den Mehlkörper frei. Nach jedem Mahldurchgang werden Schalenteile abgesiebt bis die gewünschte Mehlfeinheit und -reinheit vorliegt. Die dabei entstehenden Mühlennachprodukte wie Kleien und Nachmehle eignen sich hervorragend für die Nutztierfütterung. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) prüft die Futtermittel regelmäßig und trägt so zu einer tiergerechten und umweltschonende Fütterung bei. Zusammen mit dem Bayerischen Müllerbund wurden kürzlich alle üblichen Mühlennebenprodukte auf ihre Eignung in der Verfütterung untersucht.

Vor allem in der Schweinefütterung kommen Mühlennachprodukte zum Einsatz. Die Futterzusammenstellung erfolgt gezielt nach den jeweiligen Nährstoffgehalten der Rohstoffe und den Prinzipien einer vollwertigen Tagesversorgung der Tiere. Die Art der hergestellten Mühlennebenprodukte hängt von der angestrebten Mehlausbeute und dem Ausgangsgetreide in der Mühle ab. Eine tiergerechte und umweltschonende Fütterung ist möglich, wenn man die wertgebenden Futterinhaltsstoffe kennt. Dazu zählen Rohprotein und Aminosäuren, Rohfaser und Energiegehalt sowie Mineralstoffe. Aus diesem Grund überprüfte die LfL zusammen mit dem Bayerischen Müllerbund alle Futterstoffe und Mühlenerzeugnisse auf ihren Futterwert und passte die entsprechende Futterwerttabelle an. Die Ergebnisse wurden in einem Faltblatt und in einer umfangreichen Broschüre zusammengefasst, die bei der LfL in Grub und beim Bayerischen Müllerbund in München Tel. Nr. 089/281155 oder www.muellerbund.de erhältlich sind.  

Um das Nahrungsmittel Mehl herzustellen, gilt es bei der Getreideerzeugung, beim Mahlen sowie bei den Müllerei-Nebenprodukten höchste hygienische Standards einzuhalten. Daher werden alle Mühlen im Rahmen des Qualitätssicherungssystems „QS“ regelmäßig nach festgesetzten Prüfplänen getestet. Viele Mühlen nehmen zusätzlich und freiwillig am Europäischen Getreidemonitoring oder am bayerischen Vorerntemonitoring für Mahlgetreide teil. Somit wird höchste Qualität nicht nur beim Lebensmittel Mehl sondern auch bei den Futtermittelerzeugnissen aus Mühlen garantiert.

Das Projekt wurde durchgeführt mit der freundlichen Unterstützung vom Cluster Ernährung.

Hier gehts zur Pressemitteilung, Download des Flyers, Download der umfangreichen Fütterungsbroschüre

 

 

Bayerischer Müllerbund gründet mit der BayWa AG und dem Genossenschaftsverband Bayern Löschverbund zur Silobrandbekämpfung

Warengenossenschaften, Händler und Müller haben in der Getreidewertschöpfungskette viele Gemeinsamkeiten. Eine dieser Gemeinsamkeiten ist die Lagerung und der Umschlag von Getreide. Dabei können sich in seltenen Fällen Getreidebestände in Siloanlagen bei unsachgemäßer Lagerung durch Fermentation selbst entzünden. Diese Brände sind mit herkömmlichen Löschmitteln wie Wasser nur schwer einzudämmen. Um Silobrände gezielt und sicher löschen zu können, haben sich der Bayerische Müllerbund e.V., die BayWa AG und der Genossenschaftsverband Bayern in Vertretung der bayerischen Raiffeisen-Handelsunternehmen dazu entschlossen, zwei große Inertisierungsgeräte anzuschaffen und in die professionellen Hände der Berufsfeuerwehren Regensburg und Würzburg zu legen. Die beiden Inertisierungsgeräte verfügen je über eine Leistung von 260 m³ pro Stunde. Bei größeren Siloanlagen besteht sogar die Möglichkeit beide Inertisierungsgeräte zusammenzuziehen.  Die Geräte können im Falle eines Silobrandes überregional zum Einsatz gebracht werden, da Silobrände sich relativ langsam ausbreiten.

   

Es ist ein deutschlandweit einmaliges und vorbildhaftes Pilotprojekt geglückt, das Anerkennung verdient. Durch die Stationierung von Inertisierungsgeräten bei den Berufsfeuerwehren in Würzburg und Regensburg wurde eine flächendeckende Versorgung zur Inertisierung von Silozellen in Bayern und im Schadensfall auch darüber hinaus aufgebaut. Durch die Sauerstoffverdrängung bei der Inertisierung werden größere Schäden in der Folge von Silobränden verhindert. Da ein Silobrand sich wie ein Glimmbrand nur langsam ausbreitet, bestätigte ein vorliegendes Gutachten, dass von den Stützpunkten Regensburg und Würzburg alle Orte im Freistaat Bayern binnen 6 Stunden bzw. in ausreichender Zeit erreicht werden können. Aber auch ein übergebietlicher Einsatz der Gerätschaften ist vorstellbar. Die Alarmierung erfolgt über die Leitstelle der Feuerwehren. Die Berufsfeuerwehren Regensburg und Würzburg rücken nur auf Anforderung an, wenn dies die Situation auch erfordert und wirken mit den Speziallöschgeräten unterstützend. Die Ortsfeuerwehr behält dabei die Einsatzleitung.  

 

 

„Durch die Zusammenarbeit der Städte und Berufsfeuerwehren Würzburg und Regensburg mit der BayWa AG, dem Bayerischen Müllerbund e.V. und dem Genossenschaftsverband Bayern in Vertretung der bayerischen Raiffeisen-Handelsunternehmen ist ein deutschlandweit einzigartiges und vorbildhaftes Pilotprojekt auf die Füße gestellt worden, welches durch den professionellen Einsatz der Berufsfeuerwehren nicht nur mehr Sicherheit verspricht, sondern auch die teilnehmenden Betriebe am Löschverbund von zusätzlichen Kosten entlastet“, betonte der Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Ludwig Kraus. Denn bei Siloneubauten werden oftmals diese Inertisierungsgeräte im Rahmen der Sicherheitsauflagen vorgeschrieben. Eine teure Anschaffung für jeden einzelnen Silobetreiber, die zusätzlich Geld im Unterhalt kostet und im Zweifelsfall von niemanden bedient werden kann, wird so durch ein funktionierendes System ersetzt, ergänzte der Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes, Dr. Josef Rampl . Mit dieser Anschaffung schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für die Siloanlagenbetreiber, sondern auch für die Feuerwehren. Zudem können sich so unsere Betriebe von dieser sicherheitsrelevanten Bauauflage befreien. Bereits zwei Mitglieder des Bayerischen Müllerbundes konnten sich so von den Auflagen nachträglich exkulpieren. Dr. Alexander Büchel, Mitglied des Vorstands des Genossenschaftsverbands Bayern, ergänzte: „Die Inertisierungsgeräte leisten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit in Getreidesilos.“

   

Sie, als Müllerbunds-Mitglied sind mit der Verbandsmitgliedschaft automatisch Mitglied im Verdampferlöschverbund und können direkt von den Vorteilen profitieren. Es werden nun als nächster Schritt noch Übungs-Löscheinsätze absolviert, um eine reibungslose Funktion zu garantieren. Danach sind die Gerätschaften voll einsatzfähig.

Falls Sie Informationsmaterial, Ablaufpläne o.ä. für Ihre Unterlagen benötigen, melden Sie sich bitte bei uns in der Geschäftsstelle in München unter Tel.: 089-281155, Fax.: 089-281104, E-Mail: kontakt@muellerbund.de.

 

 

Die Titel Bachelor und Müller-Meister sind gleich viel wert!

Ende Januar haben sich Bund, Länder und Tarifparteien nun auf einen Kompromiss über eine einheitliche Rangliste für Schul- und Berufsausbildungen geeinigt.

Zu den wichtigsten Punkten der Einigung gehört, dass der Bachelor-Abschluss, der an Hochschulen erworben wird, dem Handwerks-Meister gleichgestellt wird.

Bundesbildungsministerin Annette Schavan nannte diese Entscheidung einen „wichtigen Schritt auf dem Weg zum Bildungsraum Europa“. Demnach sollen nun die zweijährige berufliche Erstausbildung auf Niveau 3 eingestuft werden und drei- und dreieinhalbjährige Erstausbildungen auf Niveau 4. Bachelor und der deutsche Handwerks-Meister befinden

sich beide auf demselben Bildungs-Niveau 6. Schavan betonte hierbei, dass die hochschulische Bildung und die berufliche Bildung gleichwertig seien.

Politik, Hochschulen und Sozialpartner haben sich auf die Einführung des deutschen Qualifikationsrahmens geeinigt. Dieser soll die Grundlage für eine europaweite Einstufung von akademischen und beruflichen Abschlüssen bilden. Darin werden nun Hochschul- und berufliche Bildung als gleichwertig angesehen. Das soll die Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Ausbildungssystemen erhöhen. Ziel dabei ist es, den Bildungsraum Europa übersichtlicher zu machen und für mehr Mobilität zu sorgen.

Der Bayerische Müllerbund begrüßt diese Entscheidung. Es zeigt vor allem auch, wie hochwertig unsere Berufsausbildung in Verbindung mit dem Meisterbrief ist und welcher Stellenwert der Meisterwürde in unserer Gesellschaft beigemessen werden muss. Dies ist eine Aufwertung auch für den Müllerberuf, da mit der Gleichstellung von Bachelor und Meister die Berufsausbildung in Kombination mit dem Erwerb des Meistertitels für junge Menschen wesentlich interessanter wird.

 

 

Pressemitteilung:

Monitoringprojekt sichert hohe Lebensmittelqualität von Getreide und Mehl

Bayerisches Mehl, der Rohstoff Nummer Eins für die heimische Ernährung, wird dem Verbraucher auch in Zukunft in hoher Qualität zur Verfügung stehen. Dies ist das Ergebnis eines fünfjährigen Monitoringprojekts im Winterweizen, das die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) zusammen mit dem Bayerischen Müllerbund, dem Verband Deutscher Mühlen, dem Bayerischen Landhandelsverband, der BayWa AG sowie dem Cluster Ernährung im Bayerischen Landwirtschaftsministerium durchgeführt hat. Zum Abschluss des Projekts bedankten sich der Präsident der Bayerischen Landesanstalt Jakob Opperer und der Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes Dr. Josef Rampl im Namen aller Projektpartner bei den teilnehmenden Landwirten und Mühlen für ihren Einsatz.

Sowohl Landwirte als auch Mühlen und Handel tragen wesentlich dazu bei, den Verbraucher mit qualitativ hochwertigen bayerischen Mehl- und Backwaren zu versorgen. Die Qualität des Getreides kann durch Stoffwechselprodukte von in der Natur vorkommenden Pilzen beeinträchtigt werden. Bereits vor der Ernte untersuchen daher die Landwirte in einem Vorerntemonitoring ihre Weizenbestände auf Pilzbefall an den Ähren. In den allermeisten Fällen liegt der Befall unter der Nachweisgrenze. Bei Bedarf können sofort weitere Maßnahmen eingeleitet werden. In den Mühlen wird anschließend die Rohstoffqualität während der Reinigung und Verarbeitung weiter kontrolliert und verbessert. Diese Maßnahmen führten im Untersuchungszeitraum zur gewünschten hohen Mehlqualität, wie sie auch Stiftung Warentest in der aktuellen Oktoberausgabe 2011 bestätigt.

Der Präsident des Bayerischen Müllerbundes Ludwig Kraus betonte: „Unsere Mühlen können in diesem Jahr die Backwarenhersteller mit Mehl in bester Qualität zur Herstellung von Broten, Brezen und Semmeln ausreichend beliefern.“ Da die Ernte in diesem Jahr insgesamt sehr heterogen ausgefallen sei, müsse die Branche allerdings mit Herausforderungen an die müllerische Kunst und somit mit Mehraufwand und Kosten rechnen.

 

 

Der Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Ludwig Kraus, überreichte einen Sack unseres qualitativ hochwertigen Produkts Mehl an Herrn Opperer zum Dank.

 

 

 

 

 

 

Broschüre zur Brotdiät jetzt online

Unter dem Titel „Schlank & fit - mit Backen & Brotzeit“ hat die Vereinigung Getreide- , Markt- und Ernährungsforschung (GMF) ein praktisches Diätkon­zept neu entwickelt , das ernährungswissenschaftlich geplant , geprüft und umgesetzt wurde. Es entstand im Rahmen eines gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungs­projektes der GMF mit der Hochschule Niederrhein (Abt. Mönchengladbach , FB Oe­cotrophologie). Die Veröffentli­chung erfolgte im Rahmen unseres Programms zur Mühlen-PR und wurde – ebenso wie das Hochschulprojekt – zur Hälfte von den beiden Verbänden des Back­gewerbes begleitet. 

Hier geht´s zum Download der Broschüre

 

 

Neu Broschüre "Ohne Mehl ist nichts gebacken" ==> hier ansehen 

 

 

 

Film über den letzten Natursteinmühlenbauer in Deutschland - WolfgangStrakosch 

Hier geht´s zum Film

 

Terminhinweise

 

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