Herzlich Willkommen auf der Homepage
des Bayerischen Müllerbundes e.V.
dem Landesverband der Bayerischen Mühlen

Aktuell:
Am
Pfingstmontag,
Wieder haben sich, wie schon in den vergangenen Jahren, viele aktive Mitgliedsbetriebe des Bayerischen Müllerbundes zum Deutschen Mühlentag 2013 angemeldet, worüber wir uns natürlich sehr freuen.
Im Einzelnen nehmen folgende Mühlen aus dem Bayerischen Müllerbund daran teil:
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Mühle |
Name |
PLZ Ort, Lkr. |
Regierungsbezirk |
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Wolfmühle |
Andreas Löffl |
85661 Forstinning, Lkr. Ebersberg |
Oberbayern |
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Würmmühle |
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85221 Dachau, Lkr. Dachau |
Oberbayern |
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Mühle Josef
Grundner |
Walburga Huber |
83342 Tacherting, Lkr. Traunstein |
Oberbayern |
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Hainmühle |
Andrea Schmidt |
85135 Morsbach, Lkr. Eichstätt |
Oberbayern |
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Frohnwieser
Obermühle |
Claus Frohnwieser |
82398 Polling, Lkr. Weilheim-Schongau |
Oberbayern |
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Furthmühle |
Albert Aumüller |
82281 Egenhofen, Lkr. Fürstenfeldbruck |
Oberbayern |
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Off-Mühle |
Martin Sonner |
82404 Sindelsdorf, Lkr. Weilheim-Schongau |
Oberbayern |
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Mühle Georg
Pröbstl |
Georg Pröbstl |
86987 Schwabsoien, Lkr. Weilheim-Schongau |
Oberbayern |
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Donath-Mühle |
Walter Donath |
86825 Bad Wörishofen, Lkr. Unterallgäu |
Schwaben |
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Schaubmühle |
Ludwig Lippert |
97332 Volkach, Lkr. Kitzingen |
Unterfranken |
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Hausertsmühle |
Karl-Heinz Baumann |
91550 Dinkelsbühl, Lkr. Ansbach |
Mittelfranken |
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Engelhardt-Mühle |
Karl Engelhardt |
91757 Treuchtlingen – Wettelsheim, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen |
Mittelfranken |
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Weidner und
Assenbaum |
Harald Assenbaum |
90530 Wendelstein-Neues, Lkr. Roth |
Mittelfranken |
Sofern
Ihre Mühle nicht am Deutschen Mühlentag teilnimmt, wäre dies doch eine gute
Gelegenheit, den Einen oder Anderen Berufskollegen aus obiger Auflistung zu
besuchen. Ihre Kolleginnen und Kollegen freuen sich sehr über Ihren Besuch.
Den teilnehmenden Mühlen wünschen wir bereits heute ein gutes Gelingen und einen schönen, beeindruckenden, erfolgreichen Deutschen Mühlentag 2013.
Das
Förderprogramm VuV-Regio bietet - sofern Geld im Fördertopf übrig bleibt -
eine zweite Antragsfrist an. Wer es nicht mehr schafft, seinen Antrag bis
Das VuV-Regio-Programm ist eine Regionalinitiative der Bayerischen Landwirtschaftsverwaltung und fördert vor allem Investitionen in der Vermarktung regionaler landwirtschaftlicher Erzeugnisse, wie z.B. Investitionen in die Modernisierung von Mühlenläden.
Zum
Hintergrund:
Das Hauptziel von VuV-Regio ist es, Maßnahmen und Vorhaben von kleinen regionalen Betrieben in dem der landwirtschaftlichen Erzeugung nachgelagerten Bereiche zu fördern, die der Stärkung der Verarbeitung und Vermarktung regionaler landwirtschaftlicher Erzeugnisse sowie regionaler Kreisläufe dienen.
Ein neuer Urteilsspruch des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs zeigt, dass sich die aktive Auseinandersetzung mit der Politik immer wieder lohnt: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat vergangene Woche vorläufig untersagt, die bei amtlichen Betriebskontrollen festgestellten lebensmittel- und hygienerechtlichen Mängel im Internet zu veröffentlichen. Der Verwaltungsgerichtshof hatte erhebliche Zweifel an der Verfassungskonformität als Begründung geäußert. Das Ministerium hat nach der Urteilsverkündung prompt reagiert und alle bisherigen Veröffentlichungen auf der Internetseite des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gestrichen. Dies wurde vom Bayerischen Müllerbund schon seit in Kraft treten des Gesetzes vor etwa einem halben Jahr, im September 2012, mit Nachdruck gefordert. Auch der Präsident des Bayerischen Handwerkstages, Heinrich Traublinger, begrüßt diese Entscheidung. Er bezeichnet das Aussetzen von Neu-Eintragungen und das Löschen bereits bestehender Eintragungen in der „Pranger-Liste“ als „konsequent und überfällig“.
Nach Auffassung des Verwaltungsgerichtshofs bestehen erhebliche Bedenken hinsichtlich der Rechtmäßigkeit der Veröffentlichung. Zum Schutz der Rechte der Antragsteller erscheine es deshalb geboten, die geplante Internet-Veröffentlichung vorläufig zu untersagen. Nach einer Vorschrift aus dem deutschen Lebensmittelrecht informierte die Behörde die Öffentlichkeit u.a. dann, wenn der hinreichende Verdacht besteht, dass gegen Vorschriften verstoßen wurde, die dem Schutz der Verbraucher vor Gesundheitsgefährdungen oder vor Täuschung oder der Einhaltung hygienischer Anforderungen dienten, und die Verhängung eines Bußgeldes von mindestens 350 EUR zu erwarten sei. Der VGH München hat Zweifel an der Europarechtskonformität dieser Vorschrift. Denn nach Europarecht sei eine Information der Öffentlichkeit nur bei einem hinreichenden Verdacht eines Gesundheitsrisikos zulässig, die nationale Vorschrift habe hingegen eine deutlich über die Warnung vor Gesundheitsgefahren hinausgehende, generalpräventive Zielsetzung. Zudem bestünden Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Vorschrift, u.a. weil angesichts der zu erwartenden wirtschaftlichen Folgen für die Betroffenen der gesetzlich vorgesehene Schwellenwert von nur 350 Euro für das prognostizierte Bußgeld unverhältnismäßig gering erscheine. Bedenken bestünden auch hinsichtlich der Erforderlichkeit der Veröffentlichung im Internet, denn die Mängel seien zum Veröffentlichungszeitpunkt häufig bereits behoben. Schließlich sei zweifelhaft, ob die Norm ausreichend bestimmt sei. Denn die Eingriffsschwelle werde lediglich mit der Prognose eines zu erwartenden Bußgelds in Höhe von 350 Euro beschrieben. Die Verwaltungspraxis sei insoweit unvorhersehbar. Die Beschlüsse des VGH München sind unanfechtbar.
Der
Bayerische Müllerbund war in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Internationalen
Handwerksmesse in München vertreten. Direkt im Haupteingangsbereich, und somit
für alle Besucher gut sichtbar hatte der Bayerische Müllerbund einen eigenen
Stand im Rahmen der Sonder- und Aktionsschau „Young Generation“.
Ziel
dieser Ausstellungsfläche, die ausschließlich von Handwerksberufen besetzt
war, ist die Nachwuchswerbung. Jeder Beruf braucht gute, qualifizierte und
motivierte Auszubildende – so auch die Müllerei.
Auf einer Fläche von etwa 10 Quadratmeter hatte der Bayerische Müllerbund somit eine Woche lang die Möglichkeit, aktiv auf Jugendliche im Berufsfindungsalter zuzugehen und diese auf den interessanten Beruf des Müllers bzw. der Müllerin aufmerksam zu machen und darüber zu informieren. Die Jugendlichen konnten dabei an einer Berufe-Ralley teilnehmen, indem Sie typische Tätigkeiten verschiedener Handwerksberufe ausprobierten. Für jede ausgeübte Tätigkeit kassierten die Jugendlichen Punkte und konnten stündlich an einer Verlosung eines IPods teilnehmen.
Am Stand des Bayerischen Müllerbundes durften sie so zum Beispiel die Feuchte von Weizen und Roggen oder das Hektolitergewicht von Weizen bestimmen, was bei einer Großzahl der Jugendlichen auf enormes Interesse stieß. Der „Renner“ am Stand des Bayerischen Müllerbundes waren allerdings die Aufgaben „Mahlen und Sieben“. Hierzu konnten die Berufsuchenden mit einer extra angefertigten „Labormühle“ Weizen vermahlen. Das Ermahlene wurde dann mit einem „Modell-Plansichter“, der aus 5 unterschiedlichen Siebgrößen bestand gesiebt und den Jugendlichen konnten so die einzelnen Passagen, die beim Mahlen entstehen, verdeutlicht werden. Dass diese Aufgabe den Jugendlichen Spaß gemacht hat, konnte jeder Messebesucher einfach erkennen, denn es bildete sich oft eine lange Warteschlange vor der Labormühle.
Ausstellungsgläser mit den bekanntesten Mühlenprodukten rundeten den ansprechenden Stand des Bayerischen Müllerbundes ab.
Engagiertes Standpersonal siebte und mahlte mit den Schülerinnen und Schülern eine Woche lang, klärte die vielen interessanten Fragen rund um die Müllerei und brachte auch Licht ins Dunkel bei so manchen „Mehltypen-Fragen“ von interessierten Verbrauchern.
Als kurzes Resümee lässt sich sagen, dass der Messeauftritt des Bayerischen Müllerbundes auf der Internationalen Handwerksmesse 2013 ein voller Erfolg war. Vielen Jugendlichen konnte dabei die Müllerei näher gebracht werden, angehende Auszubildende konnten für den Beruf des Müllers begeistert werden und viele Messebesucher konnten darüber aufgeklärt werden, was ein Müller ist und was dieser macht oder dieses Wissen zumindest wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Leider hatten viele Messebesucher vor dem Besuch an unserem Stand die Vorstellung, dass der Landwirt oder vielleicht der Bäcker das Mehl herstellt. Wir konnten somit unseren wichtigen Beitrag leisten, daß wieder einige Leute mehr wissen, woher das Mehl tatsächlich kommt und was es für eine Anstrengung ist, aus dem Rohstoff Getreide das Grundnahrungsmittel Nummer Eins, das Mehl in bester Qualität herzustellen.
Der Bayerische Müllerbund möchte sich hier auch noch einmal herzlich bei allen Müllerinnen und Müllern bedanken, die einen Tag lang den Stand des Bayerischen Müllerbundes betreut haben, denn ohne Sie wäre das alles nicht möglich gewesen.
Die
Trilogie des Bayerischen Müllerbundes ist nun komplett: Als letztes wurde nun
auch die Broschüre „5 Minuten-Info über Dinkel und Mehl“ fertig-gestellt
und ist ab sofort beim Bayerischen Müllerbund unter Tel.: 089-281155, Fax.:
089-281104, E-Mail: kontakt@muellerbund.de
zu beziehen.
Diese Broschüre über Dinkel und Mehl gibt in Kürze die wichtigsten Informationen, die ein Verbraucher über den Anbau von Dinkel in Deutschland, die Vegetation, die Ernte und die Vermahlung des Getreides zum wertvollen Grundnahrungsmittel Nummer Eins, dem Mehl, braucht.
Auf insgesamt sechs Seiten gibt es geschichtliches und statistisches zum Dinkelanbau. Ausführlich wird zudem beschrieben, was mit dem Getreide in der Mühle passiert und schließlich werden die einzelnen Dinkelmehl-Typen vorgestellt und erklärt, welche Mehltype sich wofür am besten eignet. Auch der Gesundheitsaspekt des Dinkels wird in der Broschüre beleuchtet. Ein Rezept für einen Marmorkuchen aus Dinkelmehl Type 630 rundet die Broschüre ab.
Neben der Dinkel-Broschüre sind selbstverständlich auch die beiden anderen Broschüren „5 Minuten-Info über Weizen und Mehl“ und „5 Minuten-Info über Roggen und Mehl“ beim Bayerischen Müllerbund für Mitglieder kostenlos in beliebiger Stückzahl zu beziehen.
Nun haben Sie einen guten Grundstock an Informationsmaterial, das Sie Ihren Kunden mit an die Hand geben können. Die Broschüren 5-Minuten Info über Weizen, Roggen, Dinkel und Mehl werden über den PR-Cent finanziert.
München,
Juli 2012 -Bayerische Mühlenbetriebe vermahlen jährlich ca. 1,3 Mio. t
Brotgetreide zu gut 1 Mio. t Mehl. Der größte Teil stammt aus heimischem
Anbau. Beim Herstellungsprozess gelangen nur saubere und gereinigte Körner auf
den Walzenstuhl. Dort brechen gegenläufige Walzenpaare aus Stahl die Schalen
auf und legen den Mehlkörper frei. Nach jedem Mahldurchgang werden Schalenteile
abgesiebt bis die gewünschte Mehlfeinheit und -reinheit vorliegt. Die dabei
entstehenden Mühlennachprodukte
wie Kleien und Nachmehle eignen sich hervorragend für die Nutztierfütterung.
Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) prüft die Futtermittel
regelmäßig und trägt so zu einer tiergerechten und umweltschonende Fütterung
bei. Zusammen mit dem Bayerischen Müllerbund wurden kürzlich alle üblichen Mühlennebenprodukte
auf ihre Eignung in der Verfütterung untersucht.
Vor allem in der Schweinefütterung kommen Mühlennachprodukte zum Einsatz. Die Futterzusammenstellung erfolgt gezielt nach den jeweiligen Nährstoffgehalten der Rohstoffe und den Prinzipien einer vollwertigen Tagesversorgung der Tiere. Die Art der hergestellten Mühlennebenprodukte hängt von der angestrebten Mehlausbeute und dem Ausgangsgetreide in der Mühle ab. Eine tiergerechte und umweltschonende Fütterung ist möglich, wenn man die wertgebenden Futterinhaltsstoffe kennt. Dazu zählen Rohprotein und Aminosäuren, Rohfaser und Energiegehalt sowie Mineralstoffe. Aus diesem Grund überprüfte die LfL zusammen mit dem Bayerischen Müllerbund alle Futterstoffe und Mühlenerzeugnisse auf ihren Futterwert und passte die entsprechende Futterwerttabelle an. Die Ergebnisse wurden in einem Faltblatt und in einer umfangreichen Broschüre zusammengefasst, die bei der LfL in Grub und beim Bayerischen Müllerbund in München Tel. Nr. 089/281155 oder www.muellerbund.de erhältlich sind.
Um das Nahrungsmittel Mehl herzustellen, gilt es bei der Getreideerzeugung, beim Mahlen sowie bei den Müllerei-Nebenprodukten höchste hygienische Standards einzuhalten. Daher werden alle Mühlen im Rahmen des Qualitätssicherungssystems „QS“ regelmäßig nach festgesetzten Prüfplänen getestet. Viele Mühlen nehmen zusätzlich und freiwillig am Europäischen Getreidemonitoring oder am bayerischen Vorerntemonitoring für Mahlgetreide teil. Somit wird höchste Qualität nicht nur beim Lebensmittel Mehl sondern auch bei den Futtermittelerzeugnissen aus Mühlen garantiert.
Das Projekt wurde durchgeführt mit der freundlichen Unterstützung vom Cluster Ernährung.
Hier gehts zur Pressemitteilung, Download des Flyers, Download der umfangreichen Fütterungsbroschüre
Warengenossenschaften, Händler und Müller haben in der Getreidewertschöpfungskette viele Gemeinsamkeiten. Eine dieser Gemeinsamkeiten ist die Lagerung und der Umschlag von Getreide. Dabei können sich in seltenen Fällen Getreidebestände in Siloanlagen bei unsachgemäßer Lagerung durch Fermentation selbst entzünden. Diese Brände sind mit herkömmlichen Löschmitteln wie Wasser nur schwer einzudämmen. Um Silobrände gezielt und sicher löschen zu können, haben sich der Bayerische Müllerbund e.V., die BayWa AG und der Genossenschaftsverband Bayern in Vertretung der bayerischen Raiffeisen-Handelsunternehmen dazu entschlossen, zwei große Inertisierungsgeräte anzuschaffen und in die professionellen Hände der Berufsfeuerwehren Regensburg und Würzburg zu legen. Die beiden Inertisierungsgeräte verfügen je über eine Leistung von 260 m³ pro Stunde. Bei größeren Siloanlagen besteht sogar die Möglichkeit beide Inertisierungsgeräte zusammenzuziehen. Die Geräte können im Falle eines Silobrandes überregional zum Einsatz gebracht werden, da Silobrände sich relativ langsam ausbreiten.
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Es ist ein deutschlandweit einmaliges und vorbildhaftes Pilotprojekt geglückt,
das Anerkennung verdient. Durch die Stationierung von Inertisierungsgeräten bei
den Berufsfeuerwehren in Würzburg und Regensburg wurde eine flächendeckende
Versorgung zur Inertisierung von Silozellen in Bayern und im Schadensfall auch
darüber hinaus aufgebaut. Durch die Sauerstoffverdrängung bei der
Inertisierung werden größere Schäden in der Folge von Silobränden
verhindert. Da ein Silobrand sich wie ein Glimmbrand nur langsam ausbreitet,
bestätigte ein vorliegendes Gutachten, dass von den Stützpunkten Regensburg
und Würzburg alle Orte im Freistaat Bayern binnen 6 Stunden bzw. in
ausreichender Zeit erreicht werden können. Aber auch ein übergebietlicher
Einsatz der Gerätschaften ist vorstellbar. Die Alarmierung erfolgt über die
Leitstelle der Feuerwehren. Die Berufsfeuerwehren Regensburg und Würzburg rücken
nur auf Anforderung an, wenn dies die Situation auch erfordert und wirken mit
den Speziallöschgeräten unterstützend. Die Ortsfeuerwehr behält dabei die
Einsatzleitung.
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„Durch
die Zusammenarbeit der Städte und Berufsfeuerwehren Würzburg und Regensburg
mit der BayWa AG, dem Bayerischen Müllerbund e.V. und dem
Genossenschaftsverband Bayern in Vertretung der bayerischen
Raiffeisen-Handelsunternehmen ist ein deutschlandweit einzigartiges und
vorbildhaftes Pilotprojekt auf die Füße gestellt worden, welches durch den
professionellen Einsatz der Berufsfeuerwehren nicht nur mehr Sicherheit
verspricht, sondern auch die teilnehmenden Betriebe am Löschverbund von zusätzlichen
Kosten entlastet“, betonte der Präsident des Bayerischen Müllerbundes,
Ludwig Kraus. Denn bei Siloneubauten werden oftmals diese Inertisierungsgeräte
im Rahmen der Sicherheitsauflagen vorgeschrieben. Eine teure Anschaffung für
jeden einzelnen Silobetreiber, die zusätzlich Geld im Unterhalt kostet und im
Zweifelsfall von niemanden bedient werden kann, wird so durch ein
funktionierendes System ersetzt, ergänzte der Geschäftsführer des Bayerischen
Müllerbundes,
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Sie, als Müllerbunds-Mitglied sind mit der Verbandsmitgliedschaft automatisch Mitglied im Verdampferlöschverbund und können direkt von den Vorteilen profitieren. Es werden nun als nächster Schritt noch Übungs-Löscheinsätze absolviert, um eine reibungslose Funktion zu garantieren. Danach sind die Gerätschaften voll einsatzfähig.
Ende Januar haben sich Bund, Länder und Tarifparteien nun auf einen Kompromiss über eine einheitliche Rangliste für Schul- und Berufsausbildungen geeinigt.
Zu
den wichtigsten Punkten der Einigung gehört, dass der Bachelor-Abschluss, der
an Hochschulen erworben wird, dem Handwerks-Meister gleichgestellt wird.
sich
beide auf demselben Bildungs-Niveau 6. Schavan
betonte hierbei, dass die hochschulische Bildung und die berufliche Bildung
gleichwertig seien.
Politik, Hochschulen und Sozialpartner haben sich auf die Einführung des deutschen Qualifikationsrahmens geeinigt. Dieser soll die Grundlage für eine europaweite Einstufung von akademischen und beruflichen Abschlüssen bilden. Darin werden nun Hochschul- und berufliche Bildung als gleichwertig angesehen. Das soll die Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Ausbildungssystemen erhöhen. Ziel dabei ist es, den Bildungsraum Europa übersichtlicher zu machen und für mehr Mobilität zu sorgen.
Der
Bayerische Müllerbund begrüßt diese Entscheidung. Es zeigt vor allem auch,
wie hochwertig unsere Berufsausbildung in Verbindung mit dem Meisterbrief ist
und welcher Stellenwert der Meisterwürde in unserer Gesellschaft beigemessen
werden muss. Dies ist eine Aufwertung auch für den Müllerberuf, da mit der
Gleichstellung von Bachelor und Meister die Berufsausbildung in Kombination mit
dem Erwerb des Meistertitels für junge Menschen wesentlich interessanter wird.
Bayerisches
Mehl, der Rohstoff Nummer Eins für die heimische Ernährung, wird dem
Verbraucher auch in Zukunft in hoher Qualität zur Verfügung stehen. Dies ist
das Ergebnis eines fünfjährigen Monitoringprojekts im Winterweizen, das die
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) zusammen mit dem Bayerischen
Müllerbund, dem Verband Deutscher Mühlen, dem Bayerischen Landhandelsverband,
der BayWa AG sowie dem Cluster Ernährung im Bayerischen
Landwirtschaftsministerium durchgeführt hat. Zum Abschluss des Projekts
bedankten sich der Präsident der Bayerischen Landesanstalt Jakob Opperer und
der Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes Dr. Josef Rampl im Namen
aller Projektpartner bei den teilnehmenden Landwirten und Mühlen für ihren
Einsatz.
Sowohl Landwirte als auch Mühlen und Handel tragen wesentlich dazu bei, den Verbraucher mit qualitativ hochwertigen bayerischen Mehl- und Backwaren zu versorgen. Die Qualität des Getreides kann durch Stoffwechselprodukte von in der Natur vorkommenden Pilzen beeinträchtigt werden. Bereits vor der Ernte untersuchen daher die Landwirte in einem Vorerntemonitoring ihre Weizenbestände auf Pilzbefall an den Ähren. In den allermeisten Fällen liegt der Befall unter der Nachweisgrenze. Bei Bedarf können sofort weitere Maßnahmen eingeleitet werden. In den Mühlen wird anschließend die Rohstoffqualität während der Reinigung und Verarbeitung weiter kontrolliert und verbessert. Diese Maßnahmen führten im Untersuchungszeitraum zur gewünschten hohen Mehlqualität, wie sie auch Stiftung Warentest in der aktuellen Oktoberausgabe 2011 bestätigt.
Der Präsident des Bayerischen Müllerbundes Ludwig Kraus betonte: „Unsere Mühlen können in diesem Jahr die Backwarenhersteller mit Mehl in bester Qualität zur Herstellung von Broten, Brezen und Semmeln ausreichend beliefern.“ Da die Ernte in diesem Jahr insgesamt sehr heterogen ausgefallen sei, müsse die Branche allerdings mit Herausforderungen an die müllerische Kunst und somit mit Mehraufwand und Kosten rechnen.
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Der
Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Ludwig Kraus, überreichte einen
Sack unseres qualitativ hochwertigen Produkts Mehl an Herrn Opperer zum
Dank.
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geht´s zum Download der Broschüre