Herzlich Willkommen auf der Homepage

 des Bayerischen Müllerbundes e.V.

dem Landesverband der Bayerischen Mühlen

 

 

Aktuell:

Deutschen Mühlentag 2013 am Pfingstmontag

Am Pfingstmontag, 20. Mai 2013 , findet bereits zum 20. Mal der jährliche Deutsche Mühlentag statt. Dieser werbewirksame „Tag der offenen Tür“ ist immer eine gute Gelegenheit, für die Öffentlichkeitsarbeit jeder Mühle, weil Presse, Rundfunk und Fernsehen sehr ausführlich und gerne darüber berichten.

Wieder haben sich, wie schon in den vergangenen Jahren, viele aktive Mitgliedsbetriebe des Bayerischen Müllerbundes zum Deutschen Mühlentag 2013 angemeldet, worüber wir uns natürlich sehr freuen.

Im Einzelnen nehmen folgende Mühlen aus dem Bayerischen Müllerbund daran teil:

 

Mühle

Name

PLZ Ort, Lkr.

Regierungsbezirk

Wolfmühle

Andreas Löffl

85661 Forstinning, Lkr. Ebersberg

Oberbayern

Würmmühle

Ludwig Kraus

85221 Dachau,

Lkr. Dachau

Oberbayern

 

Mühle Josef Grundner

Walburga Huber

83342 Tacherting, Lkr. Traunstein

Oberbayern

Hainmühle

Andrea Schmidt

85135 Morsbach, Lkr. Eichstätt

Oberbayern

Frohnwieser Obermühle

Claus Frohnwieser

82398 Polling, Lkr. Weilheim-Schongau

Oberbayern

Furthmühle

Albert Aumüller

82281 Egenhofen, Lkr. Fürstenfeldbruck

Oberbayern

Off-Mühle

Martin Sonner

82404 Sindelsdorf, Lkr. Weilheim-Schongau

Oberbayern

Mühle Georg Pröbstl

Georg Pröbstl

86987 Schwabsoien, Lkr. Weilheim-Schongau

Oberbayern

Donath-Mühle

Walter Donath

86825 Bad Wörishofen, Lkr. Unterallgäu

Schwaben

Schaubmühle

Ludwig Lippert

97332  Volkach,

Lkr. Kitzingen

Unterfranken

Hausertsmühle

Karl-Heinz Baumann

91550 Dinkelsbühl, Lkr. Ansbach

Mittelfranken

Engelhardt-Mühle

Karl Engelhardt

91757  Treuchtlingen – Wettelsheim, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen

Mittelfranken

Weidner und Assenbaum

Harald Assenbaum

90530 Wendelstein-Neues, Lkr. Roth

Mittelfranken

 

Sofern Ihre Mühle nicht am Deutschen Mühlentag teilnimmt, wäre dies doch eine gute Gelegenheit, den Einen oder Anderen Berufskollegen aus obiger Auflistung zu besuchen. Ihre Kolleginnen und Kollegen freuen sich sehr über Ihren Besuch.

Den teilnehmenden Mühlen wünschen wir bereits heute ein gutes Gelingen und einen schönen, beeindruckenden, erfolgreichen Deutschen Mühlentag 2013.

 

 

VuV Regio bietet zweite Antragsfrist

Das Förderprogramm VuV-Regio bietet - sofern Geld im Fördertopf übrig bleibt - eine zweite Antragsfrist an. Wer es nicht mehr schafft, seinen Antrag bis 30. April 2013 abzugeben, hat dann eine zweite Chance diesen im Zeitraum vom 01. September und 15. Oktober 2013 abzugeben.

Das VuV-Regio-Programm ist eine Regionalinitiative der Bayerischen Landwirtschaftsverwaltung und fördert vor allem Investitionen in der Vermarktung regionaler landwirtschaftlicher Erzeugnisse, wie z.B. Investitionen in die Modernisierung von Mühlenläden.

Zum Hintergrund:

Das Hauptziel von VuV-Regio ist es, Maßnahmen und Vorhaben von kleinen regionalen Betrieben in dem der landwirtschaftlichen Erzeugung nachgelagerten Bereiche zu fördern, die der Stärkung der Verarbeitung und Vermarktung regionaler landwirtschaftlicher Erzeugnisse sowie regionaler Kreisläufe dienen.

 

 

Hygienepranger im Internet vorerst gestoppt

Ein neuer Urteilsspruch des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs zeigt, dass sich die aktive Auseinandersetzung mit der Politik immer wieder lohnt: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat vergangene Woche vorläufig untersagt, die bei amtlichen Betriebskontrollen festgestellten lebensmittel- und hygienerechtlichen Mängel im Internet zu veröffentlichen. Der Verwaltungsgerichtshof hatte erhebliche Zweifel an der Verfassungskonformität als Begründung geäußert. Das Ministerium hat nach der Urteilsverkündung prompt reagiert und alle bisherigen Veröffentlichungen auf der Internetseite des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gestrichen. Dies wurde vom Bayerischen Müllerbund schon seit in Kraft treten des Gesetzes vor etwa einem halben Jahr, im September 2012, mit Nachdruck gefordert. Auch der Präsident des Bayerischen Handwerkstages, Heinrich Traublinger, begrüßt diese Entscheidung. Er bezeichnet das Aussetzen von Neu-Eintragungen und das Löschen bereits bestehender Eintragungen in der „Pranger-Liste“ als „konsequent und überfällig“.

Nach Auffassung des Verwaltungsgerichtshofs bestehen erhebliche Bedenken hinsichtlich der Rechtmäßigkeit der Veröffentlichung. Zum Schutz der Rechte der Antragsteller erscheine es deshalb geboten, die geplante Internet-Veröffentlichung vorläufig zu untersagen. Nach einer Vorschrift aus dem deutschen Lebensmittelrecht informierte die Behörde die Öffentlichkeit u.a. dann, wenn der hinreichende Verdacht besteht, dass gegen Vorschriften verstoßen wurde, die dem Schutz der Verbraucher vor Gesundheitsgefährdungen oder vor Täuschung oder der Einhaltung hygienischer Anforderungen dienten, und die Verhängung eines Bußgeldes von mindestens 350 EUR zu erwarten sei. Der VGH München hat Zweifel an der Europarechtskonformität dieser Vorschrift. Denn nach Europarecht sei eine Information der Öffentlichkeit nur bei einem hinreichenden Verdacht eines Gesundheitsrisikos zulässig, die nationale Vorschrift habe hingegen eine deutlich über die Warnung vor Gesundheitsgefahren hinausgehende, generalpräventive Zielsetzung. Zudem bestünden Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Vorschrift, u.a. weil angesichts der zu erwartenden wirtschaftlichen Folgen für die Betroffenen der gesetzlich vorgesehene Schwellenwert von nur 350 Euro für das prognostizierte Bußgeld unverhältnismäßig gering erscheine. Bedenken bestünden auch hinsichtlich der Erforderlichkeit der Veröffentlichung im Internet, denn die Mängel seien zum Veröffentlichungszeitpunkt häufig bereits behoben. Schließlich sei zweifelhaft, ob die Norm ausreichend bestimmt sei. Denn die Eingriffsschwelle werde lediglich mit der Prognose eines zu erwartenden Bußgelds in Höhe von 350 Euro beschrieben. Die Verwaltungspraxis sei insoweit unvorhersehbar. Die Beschlüsse des VGH München sind unanfechtbar.

 

 

Erfolgreiche Nachwuchswerbung auf der IHM 2013

Der Bayerische Müllerbund war in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Internationalen Handwerksmesse in München vertreten. Direkt im Haupteingangsbereich, und somit für alle Besucher gut sichtbar hatte der Bayerische Müllerbund einen eigenen Stand im Rahmen der Sonder- und Aktionsschau „Young Generation“.  

Ziel dieser Ausstellungsfläche, die ausschließlich von Handwerksberufen besetzt war, ist die Nachwuchswerbung. Jeder Beruf braucht gute, qualifizierte und motivierte Auszubildende – so auch die Müllerei.  

Auf einer Fläche von etwa 10 Quadratmeter hatte der Bayerische Müllerbund somit eine Woche lang die Möglichkeit, aktiv auf Jugendliche im Berufsfindungsalter zuzugehen und diese auf den interessanten Beruf des Müllers bzw. der Müllerin aufmerksam zu machen und darüber zu informieren. Die Jugendlichen konnten dabei an einer Berufe-Ralley teilnehmen, indem Sie typische Tätigkeiten verschiedener Handwerksberufe ausprobierten. Für jede ausgeübte Tätigkeit kassierten die Jugendlichen Punkte und konnten stündlich an einer Verlosung eines IPods teilnehmen.

Am Stand des Bayerischen Müllerbundes durften sie so zum Beispiel die Feuchte von Weizen und Roggen oder das Hektolitergewicht von Weizen bestimmen, was bei einer Großzahl der Jugendlichen auf enormes Interesse stieß. Der „Renner“ am Stand des Bayerischen Müllerbundes waren allerdings die Aufgaben „Mahlen und Sieben“. Hierzu konnten die Berufsuchenden mit einer extra angefertigten „Labormühle“ Weizen vermahlen. Das Ermahlene wurde dann mit einem „Modell-Plansichter“, der aus 5 unterschiedlichen Siebgrößen bestand gesiebt und den Jugendlichen konnten so die einzelnen Passagen, die beim Mahlen entstehen, verdeutlicht werden. Dass diese Aufgabe den Jugendlichen Spaß gemacht hat, konnte jeder Messebesucher einfach erkennen, denn es bildete sich oft eine lange Warteschlange vor der Labormühle.

Ausstellungsgläser mit den bekanntesten Mühlenprodukten rundeten den ansprechenden Stand des Bayerischen Müllerbundes ab.

Engagiertes Standpersonal siebte und mahlte mit den Schülerinnen und Schülern eine Woche lang, klärte die vielen interessanten Fragen rund um die Müllerei und brachte auch Licht ins Dunkel bei so manchen „Mehltypen-Fragen“ von  interessierten Verbrauchern.

Als kurzes Resümee lässt sich sagen, dass der Messeauftritt des Bayerischen Müllerbundes auf der Internationalen Handwerksmesse 2013 ein voller Erfolg war. Vielen Jugendlichen konnte dabei die Müllerei näher gebracht werden, angehende Auszubildende konnten für den Beruf des Müllers begeistert werden und viele Messebesucher konnten darüber aufgeklärt werden, was ein Müller ist und was dieser macht oder dieses Wissen zumindest wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Leider hatten viele Messebesucher vor dem Besuch an unserem Stand die Vorstellung, dass der Landwirt oder vielleicht der Bäcker das Mehl herstellt. Wir konnten somit unseren wichtigen Beitrag leisten, daß wieder einige Leute mehr wissen, woher das Mehl tatsächlich kommt und was es für eine Anstrengung ist, aus dem Rohstoff Getreide das Grundnahrungsmittel Nummer Eins, das Mehl in bester Qualität herzustellen.

Der Bayerische Müllerbund möchte sich hier auch noch einmal herzlich bei allen Müllerinnen und Müllern bedanken, die einen Tag lang den Stand des Bayerischen Müllerbundes betreut haben, denn ohne Sie wäre das alles nicht möglich gewesen.

 

 

PR-Broschüre 5 Minuten-Info über Dinkel und Mehl nun erhältlich

Die Trilogie des Bayerischen Müllerbundes ist nun komplett: Als letztes wurde nun auch die Broschüre „5 Minuten-Info über Dinkel und Mehl“ fertig-gestellt und ist ab sofort beim Bayerischen Müllerbund unter Tel.: 089-281155, Fax.: 089-281104, E-Mail: kontakt@muellerbund.de zu beziehen.

Diese Broschüre über Dinkel und Mehl gibt in Kürze die wichtigsten Informationen, die ein Verbraucher über den Anbau von Dinkel in Deutschland, die Vegetation, die Ernte und die Vermahlung des Getreides zum wertvollen Grundnahrungsmittel Nummer Eins, dem Mehl, braucht.

Auf insgesamt sechs Seiten gibt es geschichtliches und statistisches zum Dinkelanbau. Ausführlich wird zudem beschrieben, was mit dem Getreide in der Mühle passiert und schließlich werden die einzelnen Dinkelmehl-Typen vorgestellt und erklärt, welche Mehltype sich wofür am besten eignet. Auch der Gesundheitsaspekt des Dinkels wird in der Broschüre beleuchtet. Ein Rezept für einen Marmorkuchen aus Dinkelmehl Type 630 rundet die Broschüre ab.

Neben der Dinkel-Broschüre sind selbstverständlich auch die beiden anderen Broschüren  „5 Minuten-Info über Weizen und Mehl“ und „5 Minuten-Info über Roggen und Mehl“ beim Bayerischen Müllerbund für Mitglieder kostenlos in beliebiger Stückzahl zu beziehen.

Nun haben Sie einen guten Grundstock an Informationsmaterial, das Sie Ihren Kunden mit an die Hand geben können. Die Broschüren 5-Minuten Info über Weizen, Roggen, Dinkel und Mehl werden über den PR-Cent finanziert.

 

 

 

Nichts geht verloren in bayerischen und deutschen Mühlen: Mehl- und Nebenprodukteherstellung aus Getreide arbeitet höchst effizient

München, Juli 2012 -Bayerische Mühlenbetriebe vermahlen jährlich ca. 1,3 Mio. t Brotgetreide zu gut 1 Mio. t Mehl. Der größte Teil stammt aus heimischem Anbau. Beim Herstellungsprozess gelangen nur saubere und gereinigte Körner auf den Walzenstuhl. Dort brechen gegenläufige Walzenpaare aus Stahl die Schalen auf und legen den Mehlkörper frei. Nach jedem Mahldurchgang werden Schalenteile abgesiebt bis die gewünschte Mehlfeinheit und -reinheit vorliegt. Die dabei entstehenden Mühlennachprodukte wie Kleien und Nachmehle eignen sich hervorragend für die Nutztierfütterung. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) prüft die Futtermittel regelmäßig und trägt so zu einer tiergerechten und umweltschonende Fütterung bei. Zusammen mit dem Bayerischen Müllerbund wurden kürzlich alle üblichen Mühlennebenprodukte auf ihre Eignung in der Verfütterung untersucht.

Vor allem in der Schweinefütterung kommen Mühlennachprodukte zum Einsatz. Die Futterzusammenstellung erfolgt gezielt nach den jeweiligen Nährstoffgehalten der Rohstoffe und den Prinzipien einer vollwertigen Tagesversorgung der Tiere. Die Art der hergestellten Mühlennebenprodukte hängt von der angestrebten Mehlausbeute und dem Ausgangsgetreide in der Mühle ab. Eine tiergerechte und umweltschonende Fütterung ist möglich, wenn man die wertgebenden Futterinhaltsstoffe kennt. Dazu zählen Rohprotein und Aminosäuren, Rohfaser und Energiegehalt sowie Mineralstoffe. Aus diesem Grund überprüfte die LfL zusammen mit dem Bayerischen Müllerbund alle Futterstoffe und Mühlenerzeugnisse auf ihren Futterwert und passte die entsprechende Futterwerttabelle an. Die Ergebnisse wurden in einem Faltblatt und in einer umfangreichen Broschüre zusammengefasst, die bei der LfL in Grub und beim Bayerischen Müllerbund in München Tel. Nr. 089/281155 oder www.muellerbund.de erhältlich sind.  

Um das Nahrungsmittel Mehl herzustellen, gilt es bei der Getreideerzeugung, beim Mahlen sowie bei den Müllerei-Nebenprodukten höchste hygienische Standards einzuhalten. Daher werden alle Mühlen im Rahmen des Qualitätssicherungssystems „QS“ regelmäßig nach festgesetzten Prüfplänen getestet. Viele Mühlen nehmen zusätzlich und freiwillig am Europäischen Getreidemonitoring oder am bayerischen Vorerntemonitoring für Mahlgetreide teil. Somit wird höchste Qualität nicht nur beim Lebensmittel Mehl sondern auch bei den Futtermittelerzeugnissen aus Mühlen garantiert.

Das Projekt wurde durchgeführt mit der freundlichen Unterstützung vom Cluster Ernährung.

Hier gehts zur Pressemitteilung, Download des Flyers, Download der umfangreichen Fütterungsbroschüre

 

 

Bayerischer Müllerbund gründet mit der BayWa AG und dem Genossenschaftsverband Bayern Löschverbund zur Silobrandbekämpfung

Warengenossenschaften, Händler und Müller haben in der Getreidewertschöpfungskette viele Gemeinsamkeiten. Eine dieser Gemeinsamkeiten ist die Lagerung und der Umschlag von Getreide. Dabei können sich in seltenen Fällen Getreidebestände in Siloanlagen bei unsachgemäßer Lagerung durch Fermentation selbst entzünden. Diese Brände sind mit herkömmlichen Löschmitteln wie Wasser nur schwer einzudämmen. Um Silobrände gezielt und sicher löschen zu können, haben sich der Bayerische Müllerbund e.V., die BayWa AG und der Genossenschaftsverband Bayern in Vertretung der bayerischen Raiffeisen-Handelsunternehmen dazu entschlossen, zwei große Inertisierungsgeräte anzuschaffen und in die professionellen Hände der Berufsfeuerwehren Regensburg und Würzburg zu legen. Die beiden Inertisierungsgeräte verfügen je über eine Leistung von 260 m³ pro Stunde. Bei größeren Siloanlagen besteht sogar die Möglichkeit beide Inertisierungsgeräte zusammenzuziehen.  Die Geräte können im Falle eines Silobrandes überregional zum Einsatz gebracht werden, da Silobrände sich relativ langsam ausbreiten.

   

Es ist ein deutschlandweit einmaliges und vorbildhaftes Pilotprojekt geglückt, das Anerkennung verdient. Durch die Stationierung von Inertisierungsgeräten bei den Berufsfeuerwehren in Würzburg und Regensburg wurde eine flächendeckende Versorgung zur Inertisierung von Silozellen in Bayern und im Schadensfall auch darüber hinaus aufgebaut. Durch die Sauerstoffverdrängung bei der Inertisierung werden größere Schäden in der Folge von Silobränden verhindert. Da ein Silobrand sich wie ein Glimmbrand nur langsam ausbreitet, bestätigte ein vorliegendes Gutachten, dass von den Stützpunkten Regensburg und Würzburg alle Orte im Freistaat Bayern binnen 6 Stunden bzw. in ausreichender Zeit erreicht werden können. Aber auch ein übergebietlicher Einsatz der Gerätschaften ist vorstellbar. Die Alarmierung erfolgt über die Leitstelle der Feuerwehren. Die Berufsfeuerwehren Regensburg und Würzburg rücken nur auf Anforderung an, wenn dies die Situation auch erfordert und wirken mit den Speziallöschgeräten unterstützend. Die Ortsfeuerwehr behält dabei die Einsatzleitung.  

 

 

„Durch die Zusammenarbeit der Städte und Berufsfeuerwehren Würzburg und Regensburg mit der BayWa AG, dem Bayerischen Müllerbund e.V. und dem Genossenschaftsverband Bayern in Vertretung der bayerischen Raiffeisen-Handelsunternehmen ist ein deutschlandweit einzigartiges und vorbildhaftes Pilotprojekt auf die Füße gestellt worden, welches durch den professionellen Einsatz der Berufsfeuerwehren nicht nur mehr Sicherheit verspricht, sondern auch die teilnehmenden Betriebe am Löschverbund von zusätzlichen Kosten entlastet“, betonte der Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Ludwig Kraus. Denn bei Siloneubauten werden oftmals diese Inertisierungsgeräte im Rahmen der Sicherheitsauflagen vorgeschrieben. Eine teure Anschaffung für jeden einzelnen Silobetreiber, die zusätzlich Geld im Unterhalt kostet und im Zweifelsfall von niemanden bedient werden kann, wird so durch ein funktionierendes System ersetzt, ergänzte der Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes, Dr. Josef Rampl . Mit dieser Anschaffung schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für die Siloanlagenbetreiber, sondern auch für die Feuerwehren. Zudem können sich so unsere Betriebe von dieser sicherheitsrelevanten Bauauflage befreien. Bereits zwei Mitglieder des Bayerischen Müllerbundes konnten sich so von den Auflagen nachträglich exkulpieren. Dr. Alexander Büchel, Mitglied des Vorstands des Genossenschaftsverbands Bayern, ergänzte: „Die Inertisierungsgeräte leisten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit in Getreidesilos.“

   

Sie, als Müllerbunds-Mitglied sind mit der Verbandsmitgliedschaft automatisch Mitglied im Verdampferlöschverbund und können direkt von den Vorteilen profitieren. Es werden nun als nächster Schritt noch Übungs-Löscheinsätze absolviert, um eine reibungslose Funktion zu garantieren. Danach sind die Gerätschaften voll einsatzfähig.

Falls Sie Informationsmaterial, Ablaufpläne o.ä. für Ihre Unterlagen benötigen, melden Sie sich bitte bei uns in der Geschäftsstelle in München unter Tel.: 089-281155, Fax.: 089-281104, E-Mail: kontakt@muellerbund.de.

 

 

Die Titel Bachelor und Müller-Meister sind gleich viel wert!

Ende Januar haben sich Bund, Länder und Tarifparteien nun auf einen Kompromiss über eine einheitliche Rangliste für Schul- und Berufsausbildungen geeinigt.

Zu den wichtigsten Punkten der Einigung gehört, dass der Bachelor-Abschluss, der an Hochschulen erworben wird, dem Handwerks-Meister gleichgestellt wird.

Bundesbildungsministerin Annette Schavan nannte diese Entscheidung einen „wichtigen Schritt auf dem Weg zum Bildungsraum Europa“. Demnach sollen nun die zweijährige berufliche Erstausbildung auf Niveau 3 eingestuft werden und drei- und dreieinhalbjährige Erstausbildungen auf Niveau 4. Bachelor und der deutsche Handwerks-Meister befinden

sich beide auf demselben Bildungs-Niveau 6. Schavan betonte hierbei, dass die hochschulische Bildung und die berufliche Bildung gleichwertig seien.

Politik, Hochschulen und Sozialpartner haben sich auf die Einführung des deutschen Qualifikationsrahmens geeinigt. Dieser soll die Grundlage für eine europaweite Einstufung von akademischen und beruflichen Abschlüssen bilden. Darin werden nun Hochschul- und berufliche Bildung als gleichwertig angesehen. Das soll die Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Ausbildungssystemen erhöhen. Ziel dabei ist es, den Bildungsraum Europa übersichtlicher zu machen und für mehr Mobilität zu sorgen.

Der Bayerische Müllerbund begrüßt diese Entscheidung. Es zeigt vor allem auch, wie hochwertig unsere Berufsausbildung in Verbindung mit dem Meisterbrief ist und welcher Stellenwert der Meisterwürde in unserer Gesellschaft beigemessen werden muss. Dies ist eine Aufwertung auch für den Müllerberuf, da mit der Gleichstellung von Bachelor und Meister die Berufsausbildung in Kombination mit dem Erwerb des Meistertitels für junge Menschen wesentlich interessanter wird.

 

 

Pressemitteilung:

Monitoringprojekt sichert hohe Lebensmittelqualität von Getreide und Mehl

Bayerisches Mehl, der Rohstoff Nummer Eins für die heimische Ernährung, wird dem Verbraucher auch in Zukunft in hoher Qualität zur Verfügung stehen. Dies ist das Ergebnis eines fünfjährigen Monitoringprojekts im Winterweizen, das die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) zusammen mit dem Bayerischen Müllerbund, dem Verband Deutscher Mühlen, dem Bayerischen Landhandelsverband, der BayWa AG sowie dem Cluster Ernährung im Bayerischen Landwirtschaftsministerium durchgeführt hat. Zum Abschluss des Projekts bedankten sich der Präsident der Bayerischen Landesanstalt Jakob Opperer und der Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes Dr. Josef Rampl im Namen aller Projektpartner bei den teilnehmenden Landwirten und Mühlen für ihren Einsatz.

Sowohl Landwirte als auch Mühlen und Handel tragen wesentlich dazu bei, den Verbraucher mit qualitativ hochwertigen bayerischen Mehl- und Backwaren zu versorgen. Die Qualität des Getreides kann durch Stoffwechselprodukte von in der Natur vorkommenden Pilzen beeinträchtigt werden. Bereits vor der Ernte untersuchen daher die Landwirte in einem Vorerntemonitoring ihre Weizenbestände auf Pilzbefall an den Ähren. In den allermeisten Fällen liegt der Befall unter der Nachweisgrenze. Bei Bedarf können sofort weitere Maßnahmen eingeleitet werden. In den Mühlen wird anschließend die Rohstoffqualität während der Reinigung und Verarbeitung weiter kontrolliert und verbessert. Diese Maßnahmen führten im Untersuchungszeitraum zur gewünschten hohen Mehlqualität, wie sie auch Stiftung Warentest in der aktuellen Oktoberausgabe 2011 bestätigt.

Der Präsident des Bayerischen Müllerbundes Ludwig Kraus betonte: „Unsere Mühlen können in diesem Jahr die Backwarenhersteller mit Mehl in bester Qualität zur Herstellung von Broten, Brezen und Semmeln ausreichend beliefern.“ Da die Ernte in diesem Jahr insgesamt sehr heterogen ausgefallen sei, müsse die Branche allerdings mit Herausforderungen an die müllerische Kunst und somit mit Mehraufwand und Kosten rechnen.

 

 

Der Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Ludwig Kraus, überreichte einen Sack unseres qualitativ hochwertigen Produkts Mehl an Herrn Opperer zum Dank.

 

 

 

 

 

 

Broschüre zur Brotdiät jetzt online

Unter dem Titel „Schlank & fit - mit Backen & Brotzeit“ hat die Vereinigung Getreide- , Markt- und Ernährungsforschung (GMF) ein praktisches Diätkon­zept neu entwickelt , das ernährungswissenschaftlich geplant , geprüft und umgesetzt wurde. Es entstand im Rahmen eines gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungs­projektes der GMF mit der Hochschule Niederrhein (Abt. Mönchengladbach , FB Oe­cotrophologie). Die Veröffentli­chung erfolgte im Rahmen unseres Programms zur Mühlen-PR und wurde – ebenso wie das Hochschulprojekt – zur Hälfte von den beiden Verbänden des Back­gewerbes begleitet. 

Hier geht´s zum Download der Broschüre

 

 

Neu Broschüre "Ohne Mehl ist nichts gebacken" ==> hier ansehen 

 

 

 

Film über den letzten Natursteinmühlenbauer in Deutschland - WolfgangStrakosch 

Hier geht´s zum Film

 

Terminhinweise

 

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